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Ökologische Finanzreform

Das Prinzip der Ökologischen Steuerreform ist einfach: "Mehr Arbeitsplätze bei weniger Umweltbelastung". Konkret heißt das: Um den umweltschädigenden Verbrauch fossiler Energieträger zu reduzieren, werden die Steuern auf diese erhöht. Das schafft Anreize für Energieeinsparung, Innovationen für energieeffiziente Technologien und für die Nutzung von erneuerbaren Energien. So können die Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen gesenkt und die Ölabhängigkeit verringert werden. Mit den Einnahmen werden die Sozialversicherungsbeiträge auf Lohnarbeit gesenkt. Im Rahmen der Ökologischen Steuerreform wurden zwischen 1999 und 2003 die Steuern auf Kraftstoffe, Strom sowie leichtes Heizöl und Gas in kleinen, vorhersehbaren Schritten angehoben. Die Einnahmen werden ganz überwiegend zur Senkung der Lohnnebenkosten eingesetzt, indem für Arbeitnehmer und Unternehmen die Rentenversicherungsbeiträge gesenkt werden. Ein kleinerer Teil wird für die Förderung der erneuerbaren Energien und der energetischen Gebäudesanierung verwendet; hinzu kommen Steuerbegünstigungen unter anderem für effiziente Kraftwerke und den öffentlichen Verkehr. Damit wird zum einen der Klimaschutz gefördert und unterstützt; zum anderen wird Arbeit verbilligt und attraktiver gemacht. Ohne die Ökosteuer wären die Beiträge zur Rentenversicherung um 1,7 Prozentpunkte höher. Durch diese Senkung der Lohnnebenkosten wurden nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung 250.000 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert. Wie eine Studie des DIW weiterhin belegt, hat die Ökologische Steuerreform einen Rückgang der CO2-Emissionen um 2,4 Prozent bis 2003 bewirkt; bis 2010 wird dieser Rückgang auf 3 Prozent ansteigen. Der Kraftstoffverbrauch ist nach jahrzehntelangem Anstieg im Zeitraum 1999 bis 2005 um insgesamt 17 Prozent zurückgegangen – ein klarer Beleg für die Wirksamkeit preislicher Anreize. Anknüpfend an den Erfolgen der Ökologischen Steuerreform wurde und wird diese zur Ökologischen Finanzreform ausgebaut. Insbesondere erfolgte seit 2003 ein Abbau umweltschädlicher Subventionen z.B. in den Bereichen Eigenheimzulage, Pendlerpauschale und Kohlesubventionen. Dies entlastet nicht nur das Klima, sondern auch die öffentlichen Haushalte. In 2005 wurde eine LKW-Maut eingeführt. Mit dem am 1. August 2006 in Kraft getretenen Energiesteuergesetz wird die EU-Richtlinie zur Energiebesteuerung umgesetzt. Mit dem Energiesteuergesetz wurden die Steuern auf den Einsatz von Erdgas und Mineralöl zur Stromerzeugung abgeschafft. Eingeführt wurde eine Steuer auf Kohle zu Heizzwecken, eine Teilbesteuerung von Biodiesel und eine Steuerbefreiung für energieintensive Prozesse.

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