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Von der Vision zur Realität / proWindgas-Tarif von Greenpeace Energy wird fünf Jahre alt

Hamburg (ots) - Die Revolution auf dem Gasmarkt startete vor fünf
Jahren. Am 1. Oktober 2011 begann der Ökoenergieversorger Greenpeace
Energy, die ersten Kundinnen und Kunden des neuartigen Gastarifs
proWindgas zu beliefern. Noch vor dem offiziellen Beginn der
Versorgung hatten sich bereits rund 1.700 Interessenten vormerken
lassen. Mittlerweile beziehen mehr als 14.000 Privat- und
Geschäftskunden das ökologisch hochwertige Gasprodukt von Greenpeace
Energy. proWindgas ist damit einer der kundenstärksten Ökogastarife
in Deutschland. "Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden leisten
wir Pionierarbeit. Innerhalb weniger Jahre ist es uns gelungen, eine
tolle Idee in der Realität umzusetzen", freut sich Nils Müller,
Vorstand bei Greenpeace Energy.

proWindgas ist der deutschlandweit erste Gastarif, der sich der
Förderung der innovativen Windgas-Technologie verschrieben hat.
Hierbei wird überschüssiger Windstrom im sogenannten
Elektrolyseverfahren in Wasserstoff umgewandelt. Der Wasserstoff kann
dann als erneuerbares Gas ins Gasnetz eingespeist werden, wo er sich
mit dem bereits vorhandenen Erdgas vermischt. "Das besondere an
Windgas ist, dass es Gas nicht nur zu einer erneuerbaren Ressource
macht und damit eine Alternative zu Biogas schafft, sondern uns
gleichzeitig ermöglicht, regenerative Energien in großem Maßstab zu
speichern", erklärt Nils Müller. Ökostrom, der in Gas umgewandelt
wird, kann über mehrere Monate im Gasnetz gespeichert und bei Bedarf
in Gaskraftwerken wieder rückverstromt werden. Weil es das Stromnetz
mit seinen steigenden Anteilen von Wind- und Sonnenstrom flexibler
macht, ist Windgas so wichtig für den Erfolg der Energiewende.

Angelegt ist proWindgas als Fördertarif für die
Windgas-Technologie. Im Kilowattstundenpreis von 6,30 Cent ist ein
Förderbeitrag enthalten, den alle Kundinnen und Kunden zahlen. Mit
diesem Innovationsaufschlag bringt Greenpeace Energy die Erforschung
und den Ausbau der Windgas-Technologie voran. Die mehr als 14.000
Kunden beziehen ein Erdgas-Windgas-Gemisch. Das Windgas stammt aus
dem Hybridkraftwerk der Firma Enertrag in Brandenburg sowie künftig
auch aus dem ersten eigenen Elektrolyseur von Greenpeace Energy.
Gemeinsam mit den Städtischen Betrieben Haßfurt hat die
Energiegenossenschaft vor wenigen Wochen den Testbetrieb der
gemeinsamen Windgas-Anlage in der fränkischen Stadt gestartet.
Zukünftig wird der containergroße Elektrolyseur pro Jahr eine Million
Kilowattstunden Wasserstoff für die proWindgas-Kunden von Greenpeace
Energy ins Gasnetz einspeisen.

Für die Zukunft hat sich Greenpeace Energy viel vorgenommen. "Wir
wollen weiter wachsen und noch mehr Kundinnen und Kunden von unserem
proWindgas-Tarif überzeugen", sagt Nils Müller. "Gleichzeitig ist es
unser Ziel, den Wasserstoff-Anteil in unserem Gasmix kontinuierlich
zu steigern. Deshalb planen wir mit der Unterstützung unserer Kunden
natürlich auch den Bau weiterer Windgas-Anlagen. Für eine
erfolgreiche Energiewende und eine Versorgung aus 100 Prozent
erneuerbaren Energien ist die Windgas-Technologie unerlässlich."

Windgas erschließt das vorhandene Gasnetz als mittelfristig
notwendigen Langzeitspeicher mit immenser Kapazität für erneuerbare
Energien. Das ermöglicht eine vollständige erneuerbare
Energieversorgung - auch wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht
scheint. "Energiepolitisch arbeiten wir weiter daran, die Technologie
hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Akzeptanz in
der Gesetzgebung mit anderen erneuerbaren Energien gleichzusetzen"
erklärt Nils Müller.

Hintergrund: Weitere Informationen zu proWindgas gibt es unter
http://www.greenpeace-energy.de/windgas.html



Pressekontakt:
Henrik Düker
Politik und Kommunikation
Greenpeace Energy eG
Telefon 040 / 808 110 - 654
henrik.dueker@greenpeace-energy.de
www.greenpeace-energy.de

Original-Content von: Greenpeace Energy eG, übermittelt durch news aktuell

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