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Statoil Energy Perspectives 2016: Zusätzliche Maßnahmen und schnellere Veränderungen sind notwendig, um die Klimaziele von Paris zu erreichen

Stavanger/Berlin (ots) - Die diesjährige Ausgabe von Statoils
Energy Perspectives belegt, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens
erreicht werden können - aber nur mit zusätzlichen Maßnahmen und
schnelleren Veränderungen als bisher. Bis zum Jahr 2040 benötigt die
Welt beträchtliche Mengen erneuerbarer Energien. Gleichzeitig werden
hohe Investitionen in der Erdöl- und Erdgasproduktion notwendig sein,
um die abnehmende Förderung aus bestehenden Feldern zu kompensieren.
Global und auch in Deutschland gilt: Ohne einen starken Rückgang der
Kohlenutzung ist ein Erreichen der Klimaziele unmöglich.

"Um die Klimaziele von Paris zu erreichen, benötigen wir schnelle
Veränderungen im Stromsektor und beim privaten Straßenverkehr.
Zusätzlich sind erhebliche Steigerungen der Energieeffizienz in allen
Sektoren notwendig", sagt Statoils Chefvolkswirt Eirik Wærness.

"Sogar bei einem starken Ausbau der erneuerbaren Energien wird die
Nachfrage nach Öl und Gas bis zum Jahr 2040 nur leicht abnehmen. Um
die sinkende Produktion aus bestehenden Feldern auszugleichen, werden
erhebliche Investitionen in neue Produktionskapazitäten nötig sein",
erläutert Wærness.

Statoils Energy Perspectives 2016 zeigen, wie sich die
Weltwirtschaft, internationale Energiemärkte und die
Treibhausgasemissionen bis 2040 entwickeln könnten. Dafür wurden drei
mögliche Szenarien entwickelt: "Reform", "Renewal" und "Rivalry".

In den Szenarien wird deutlich, dass die Entwicklung des
Kohleverbrauchs der wichtigste Einflussfaktor für die weltweiten
CO2-Emissionen ist. Nur bei einem deutlichen Rückgang der
Kohlenutzung ist ein Erreichen der Klimaziele möglich.

Globale Energietrends und deutsche Energiewende

Die in den Energy Perspectives beschriebenen globalen
Entwicklungen lassen Rückschlüsse für Deutschland und die
Energiewende zu. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die
Verbesserung der Energieeffizienz sind wichtige Bestandteile einer
klimafreundlichen Energiezukunft. Diese Erkenntnis passt gut zum von
der Bundesregierung mit der Energiewende eingeschlagenen
energiepolitischen Pfad.

"Was global gilt, gilt auch für Deutschland: Ein Erreichen der
Klimaziele ist nur möglich, wenn der Einsatz von Kohle in der
Stromerzeugung deutlich zurückgeht", sagt Jan Karl Karlsen,
Vice-President und Leiter des Berliner Büros von Statoil.

"Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung bietet die Chance,
die Potentiale von Erdgas als kostengünstiges Mittel zum Klimaschutz
aufzugreifen, insbesondere in den Sektoren Strom, Wärme und
Transport", ergänzt Karlsen.

Statoil will heute und in Zukunft zum Gelingen der Energiewende
und dem Erreichen der Klimaziele beitragen. Das Unternehmen ist
Deutschlands zweitgrößter Gaslieferant und investiert zunehmend in
erneuerbare Energien - mit dem kürzlich beschlossenen
Offshore-Windpark Arkona vor Rügen erstmals auch in Deutschland.

Über die Energy Perspectives

Die Energy Perspectives werden seit 2011 jährlich von Statoil
veröffentlicht. Der Bericht liefert eine analytische Beurteilung der
wirtschaftlichen Entwicklung und der langfristigen Perspektiven auf
den internationalen Energiemärkten. Damit will Statoil zu einem
besseren Verständnis der Unsicherheiten bei langfristigen
Marktanalysen beitragen. Der Bericht zeigt die Einflussmöglichkeiten
verschiedener Kräfte. Ein Team von Statoil-Analysten entwickelt die
Energy Perspectives. Dabei kommen ökonomische Modelle und Konzepte
zum Einsatz, die Statoil auch für interne langfristige Bewertungen
des Energiemarktes verwendet.

Die drei Szenarien der Energy Perspectives 2016:

- Das Szenario "Reform" nimmt die nationalen Klimaziele und
Beiträge zur Pariser Klimakonferenz als Ausgangspunkt und
erwartet eine Verschärfung der Energie- und Klimapolitik in der
Zukunft. Ambitionierte Veränderungen finden statt, aber trotzdem
wird in diesem Szenario das Zwei-Grad-Ziel nicht erreicht.

- Das Szenario "Renewal" zeigt einen möglichen Weg, wie die Welt
das Zwei-Grad-Ziel erreichen könnte. Es geht von einer
Transformation der globalen Stromerzeugung aus, so dass im Jahre
2040 erneuerbare Energien 40 Prozent des Bedarfs decken können -
heute sind es 5 Prozent. Zudem werden neun von zehn im Jahre
2040 verkauften PKWs einen Hybrid- oder Elektroantrieb haben.

- Das Szenario "Rivalry" ist stärker von geopolitischen Konflikten
und größeren Unterschieden in der regionalen Entwicklung
geprägt. Dies hat Auswirkungen auf die wirtschaftliche
Entwicklung und die Umgestaltung der Energiesysteme: Es ist das
Szenario mit dem niedrigsten Wirtschaftswachstum, aber
gleichzeitig den höchsten Treibhausgasemissionen.

Die Energy Perspectives 2016 sind unter folgendem Link online
abrufbar: http://ots.de/anMDn

Über Statoil

Statoil ASA ist ein internationales Energieunternehmen, das in 37
Ländern aktiv ist. Seit über 40 Jahren fördert das Unter-nehmen Erdöl
und Erdgas auf dem norwegischen Kontinentalschelf. Statoil will dazu
beitragen, auf verantwortungsvolle Weise und unter Einsatz modernster
Technologien den weltweiten Energiebedarf zu decken. So hat Statoils
Öl- und Gasproduktion die weltweit niedrigsten Emissionen im
Herstellungsprozess. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stavanger ist
an der New Yorker und Osloer Börse notiert; es befindet sich zu zwei
Dritteln in norwegischem Staatsbesitz. Statoil beschäftigt weltweit
rund 22.000 Mitarbeiter. Als zweitgrößter Erdgaslieferant Europas hat
Statoil europaweit einen Marktanteil von etwa 15 Prozent. In
Deutschland kommen circa 20 bis 25 Prozent des Erdgases von Statoil.



Pressekontakt:
Jan Hemme
Hill+Knowlton Strategies
E-Mail: jan.hemme@hkstrategies.com
Telefon: +49 30 288758 28

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