Biomasse
Bei energetisch verwertbarer Biomasse lassen sich zwei Kategorien unterscheiden: auf der einen Seite organische Stoffe von Haushalten, Industrie sowie Land- und Forstwirtschaft, wie z. B. Hausmüll, Klärgas, Tierrestprodukte (Gülle, Mist) oder Holzabfälle; auf der anderen Seite Pflanzen, die ausdrücklich zum Zwecke der Energieerzeugung angebaut werden. Biomasse hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Träger erneuerbarer Energien entwickelt. Die Verwertung von Biomasse findet vielerorts in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, also bei kombinierter Produktion von Strom und Wärme, statt. Mit 5,5 Prozent Anteil am gesamten Wärmeverbrauch der Deutschen war Biomasse im Jahr 2006 unter den erneuerbaren Energien ausschlaggebend für diesen Markt. Beim Stromverbrauch haben erneuerbare Energien mit 11,8 Prozent zwar den größten Anteil neben Kohle- und Atomstrom. Dazu trug Biomasse 2006 aber nur drei Prozent bei.
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