Wenn das Zuhause mitdenkt: Smart Home ist ein vielversprechender Markt, doch Unternehmen sind zögerlich
Berlin (ots) - Zwei Drittel der deutschen Haushalte mit
Online-Zugang interessieren sich für das Thema "Smart Home", also für
intelligente Wohnlösungen. Für solch ein smartes Zuhause sind die
Geräte in den eigenen vier Wänden miteinander vernetzt und denken
quasi mit: Die Waschmaschine startet erst, wenn der Strom günstig
ist, das Sicherheitssystem schlägt Alarm, wenn der Kühlschrank nicht
geschlossen ist. Smart Home bietet den Verbrauchern zahlreiche
Leistungen in den Bereichen Komfort, Energieeffizienz, Gebäude- und
Gerätesicherheit, Gesundheit/ Notfall sowie Unterhaltung. Hinzu kommt
die Möglichkeit, dies alles von unterwegs via Smartphone zu steuern.
84 Prozent der an Smart Home Interessierten wären bereit, für
intelligente Wohnlösungen zu zahlen. Trotzdem sind die Aktivitäten
der Unternehmen zögerlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine
repräsentative Online-Umfrage unter 500 deutschen Haushalten mit
Internetzugang von Capgemini Consulting, der Strategie- und
Transformationsberatung der Capgemini-Gruppe. Sie hat zusätzlich mit
über 20 Branchenvertretern gesprochen, deren Unternehmen auf dem
Smart-Home-Markt aktiv sein könnten (Energie, Telekommunikation,
Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätehersteller,
Gebäudetechnik, Hard- und Softwareproduzenten). Die wichtigsten
Erkenntnisse: Rationale Argumente sind für Verbraucher wichtiger als
der Unterhaltungsaspekt, ein zentraler Anbieter für Smart Home wird
gewünscht und strategische Partnerschaften sind für die Unternehmen
der Schlüssel zum Erfolg.
Gute Chancen für Telekommunikations- und Energieunternehmen
Telekommunikationsunternehmen und Energieversorger sind als
Ansprechpartner für Smart-Home-Lösungen gut positioniert: Mit großem
Abstand würden sich die meisten Befragten an die Deutsche Telekom
wenden, gefolgt von RWE sowie Vodafone und E.ON. Grundsätzlich sehen
die Verbraucher auch Unternehmen für Gebäudetechnik als kompetenten
Ansprechpartner für Smart Home an, allerdings sind konkrete
Unternehmen dieser Branche kaum bekannt.
Keine Spielerei, sondern eine Vernunftentscheidung
Die an Smart Home interessierten Verbraucher versprechen sich laut
der Umfrage von intelligenten Wohnlösungen vor allem die
Erleichterung des täglichen Lebens (80 Prozent), finanzielle
Ersparnis (68 Prozent) sowie mehr Komfort im eigenen Zuhause (56
Prozent). "Der Unterhaltungs- und Spaßaspekt von Smart-Home-Lösungen
steht eher im Hintergrund - und wird scheinbar von den Experten
überschätzt, die diesem Punkt einen höheren Stellenwert als die
Verbraucher beimessen", erläutert Dr. Silvia Bossow-Thies, Leiterin
der Studie bei Capgemini Consulting. Verbraucher und
Unternehmensvertreter sind sich vor allem bei dem Punkt
Energieeffizienz einig: Mit teilweise weit über 70 Prozent bewerten
beide Seiten diesen Aspekt als einen sehr attraktiven Vorteil von
Smart Home.
Einfachheit: ein zentraler Anbieter gewünscht
Die Herausforderung ist, dass die vielen Akteure auf dem
Smart-Home-Markt ein funktionierendes - und für den Verbraucher
einfaches - Geschäftsmodell entwickeln. Dafür müssen sie aber
dieselbe Sprache sprechen: "Leider fehlt immer noch ein einheitliches
Begriffsverständnis von Smart Home, das über die verschiedenen
Branchen hinweg gültig ist", sagt Beraterin Bossow-Thies. Das wäre
jedoch eine wichtige Voraussetzung, denn 83 Prozent der Befragten
wünschen sich Services aus einer Hand, das heißt nur einen
Ansprechpartner und am besten auch nur einen Vertrag für ihre
Smart-Home-Lösung. Auch die meisten Unternehmensvertreter halten
einen zentralen Integrator für unerlässlich.
Kooperationen sind wichtig - und eine Herausforderung
Die Mehrheit der Kunden wünscht sich Smart-Home-Angebote, die
mehrere Bereiche betreffen, zum Beispiel Energieeffizienz, Sicherheit
und Komfort. Damit müssen die Unternehmen offen für Partnerschaften
sein, denn kein Akteur bietet ein so umfassendes Angebot.
Gleichzeitig ist der Aufbau eines Partnernetzwerks aus Sicht der
befragten Experten die größte Herausforderung für die Unternehmen. In
Abhängigkeit von der jeweils angestrebten Marktpositionierung ergeben
sich unterschiedliche Geschäftsmodelle für die Unternehmen - die
Capgemini Consulting in der Studie ausführlich analysiert.
"Auf Seiten der Verbraucher besteht definitiv Interesse an
Smart-Home-Angeboten. Nun liegt es an den Unternehmen, dieses
Potenzial für sich zu nutzen. Es braucht Vorreiter, die mutig voran
schreiten, sich geeignete Partner suchen sowie die Kommunikation und
den Vertrieb für Smart Home anstoßen", bilanziert Studienleiterin
Bossow-Thies.
Eine Kurzfassung der Studie steht hier zur Verfügung:
http://bit.ly/sN4fuO
Kontakt für die Bestellung der ausführlichen Studie:
E: silvia.bossow-thies@capgemini.com; T: +49 30 88 703 858
E: hatim.moussa@capgemini.com; T: +49 151 4025 0941
Über Capgemini Consulting: www.de.capgemini.com/consulting
Pressekontakt:
E: diane.notbohm@capgemini.com
T: 069 9515 1202
stromkosten-senken.de zeigt Ihnen den günstigsten Stromanbieter.
Online-Zugang interessieren sich für das Thema "Smart Home", also für
intelligente Wohnlösungen. Für solch ein smartes Zuhause sind die
Geräte in den eigenen vier Wänden miteinander vernetzt und denken
quasi mit: Die Waschmaschine startet erst, wenn der Strom günstig
ist, das Sicherheitssystem schlägt Alarm, wenn der Kühlschrank nicht
geschlossen ist. Smart Home bietet den Verbrauchern zahlreiche
Leistungen in den Bereichen Komfort, Energieeffizienz, Gebäude- und
Gerätesicherheit, Gesundheit/ Notfall sowie Unterhaltung. Hinzu kommt
die Möglichkeit, dies alles von unterwegs via Smartphone zu steuern.
84 Prozent der an Smart Home Interessierten wären bereit, für
intelligente Wohnlösungen zu zahlen. Trotzdem sind die Aktivitäten
der Unternehmen zögerlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine
repräsentative Online-Umfrage unter 500 deutschen Haushalten mit
Internetzugang von Capgemini Consulting, der Strategie- und
Transformationsberatung der Capgemini-Gruppe. Sie hat zusätzlich mit
über 20 Branchenvertretern gesprochen, deren Unternehmen auf dem
Smart-Home-Markt aktiv sein könnten (Energie, Telekommunikation,
Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätehersteller,
Gebäudetechnik, Hard- und Softwareproduzenten). Die wichtigsten
Erkenntnisse: Rationale Argumente sind für Verbraucher wichtiger als
der Unterhaltungsaspekt, ein zentraler Anbieter für Smart Home wird
gewünscht und strategische Partnerschaften sind für die Unternehmen
der Schlüssel zum Erfolg.
Gute Chancen für Telekommunikations- und Energieunternehmen
Telekommunikationsunternehmen und Energieversorger sind als
Ansprechpartner für Smart-Home-Lösungen gut positioniert: Mit großem
Abstand würden sich die meisten Befragten an die Deutsche Telekom
wenden, gefolgt von RWE sowie Vodafone und E.ON. Grundsätzlich sehen
die Verbraucher auch Unternehmen für Gebäudetechnik als kompetenten
Ansprechpartner für Smart Home an, allerdings sind konkrete
Unternehmen dieser Branche kaum bekannt.
Keine Spielerei, sondern eine Vernunftentscheidung
Die an Smart Home interessierten Verbraucher versprechen sich laut
der Umfrage von intelligenten Wohnlösungen vor allem die
Erleichterung des täglichen Lebens (80 Prozent), finanzielle
Ersparnis (68 Prozent) sowie mehr Komfort im eigenen Zuhause (56
Prozent). "Der Unterhaltungs- und Spaßaspekt von Smart-Home-Lösungen
steht eher im Hintergrund - und wird scheinbar von den Experten
überschätzt, die diesem Punkt einen höheren Stellenwert als die
Verbraucher beimessen", erläutert Dr. Silvia Bossow-Thies, Leiterin
der Studie bei Capgemini Consulting. Verbraucher und
Unternehmensvertreter sind sich vor allem bei dem Punkt
Energieeffizienz einig: Mit teilweise weit über 70 Prozent bewerten
beide Seiten diesen Aspekt als einen sehr attraktiven Vorteil von
Smart Home.
Einfachheit: ein zentraler Anbieter gewünscht
Die Herausforderung ist, dass die vielen Akteure auf dem
Smart-Home-Markt ein funktionierendes - und für den Verbraucher
einfaches - Geschäftsmodell entwickeln. Dafür müssen sie aber
dieselbe Sprache sprechen: "Leider fehlt immer noch ein einheitliches
Begriffsverständnis von Smart Home, das über die verschiedenen
Branchen hinweg gültig ist", sagt Beraterin Bossow-Thies. Das wäre
jedoch eine wichtige Voraussetzung, denn 83 Prozent der Befragten
wünschen sich Services aus einer Hand, das heißt nur einen
Ansprechpartner und am besten auch nur einen Vertrag für ihre
Smart-Home-Lösung. Auch die meisten Unternehmensvertreter halten
einen zentralen Integrator für unerlässlich.
Kooperationen sind wichtig - und eine Herausforderung
Die Mehrheit der Kunden wünscht sich Smart-Home-Angebote, die
mehrere Bereiche betreffen, zum Beispiel Energieeffizienz, Sicherheit
und Komfort. Damit müssen die Unternehmen offen für Partnerschaften
sein, denn kein Akteur bietet ein so umfassendes Angebot.
Gleichzeitig ist der Aufbau eines Partnernetzwerks aus Sicht der
befragten Experten die größte Herausforderung für die Unternehmen. In
Abhängigkeit von der jeweils angestrebten Marktpositionierung ergeben
sich unterschiedliche Geschäftsmodelle für die Unternehmen - die
Capgemini Consulting in der Studie ausführlich analysiert.
"Auf Seiten der Verbraucher besteht definitiv Interesse an
Smart-Home-Angeboten. Nun liegt es an den Unternehmen, dieses
Potenzial für sich zu nutzen. Es braucht Vorreiter, die mutig voran
schreiten, sich geeignete Partner suchen sowie die Kommunikation und
den Vertrieb für Smart Home anstoßen", bilanziert Studienleiterin
Bossow-Thies.
Eine Kurzfassung der Studie steht hier zur Verfügung:
http://bit.ly/sN4fuO
Kontakt für die Bestellung der ausführlichen Studie:
E: silvia.bossow-thies@capgemini.com; T: +49 30 88 703 858
E: hatim.moussa@capgemini.com; T: +49 151 4025 0941
Über Capgemini Consulting: www.de.capgemini.com/consulting
Pressekontakt:
E: diane.notbohm@capgemini.com
T: 069 9515 1202
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